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Triggerwarnung // in einigen Veranstaltungen werden sensible Themen (zum Beispiel Grenzüberschreitung) angesprochen, die womöglich zu starken, emotionalen Belastung führen könnten. Passt bitte auf euch auf.

Respekt // Awareness

die Aktionstage *gesellschaft_macht_identität* sollen möglichst für alle Menschen offen sein und angenehm werden. Das heißt auch, dass Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Verhaltensweisen aufeinander treffen. Menschen, die sich unterschiedlich definieren, wahrnehmen und bewegen. Menschen, die Privilegien und Vorteile genießen und/oder Diskriminierungen und Ausgrenzungen erfahren.

Wir leben, sind größtenteils aufgewachsen und sozialisiert in einer Gesellschaft, die Kategorien und Normen schafft und anwendet. Die Norm, die sagt was „normal“ sei, ist nichts anderes als eine Schublade, die ungerechtfertigte Einteilungen, Bewertungen und Handlungseinschränkungen produziert. Schubladendenken führt zu Worten oder Handlungen, die andere Menschen verletzen können. Auch in Räumen, deren Anspruch es ist, „Schubladen“ zu überwinden, offen und kritisch zu sein, kann es zu Grenzüberschreitungen kommen.

Wir wünschen uns einen respektvollen und sensiblen Umgang miteinander: achtet auf eure Grenzen und die anderer Menschen!
Was für dich selbstverständlich scheint, kann eine andere Person als unangenehm empfinden. Ob Körperkontakt, dominantes Redeverhalten, offen und detailreich über bestimmte Themen reden, Raum einnehmend tanzen und damit andere verdrängen, unerwünschte Fragen, Anstarren, sitzen oder stehen vor kleineren Menschen und ihnen die Sicht versperren, sind einige mögliche Beispiele.
Es gibt viele Wege auf einander zu achten und rücksichtsvoll zu sein. Lieber einmal mehr Nachfragen als jemanden verletzten.

Grenzüberschreitendes, respektloses oder menschenverachtendes Verhalten wird nicht geduldet. Wer sich scheiße verhält, muss gehen.

Falls es doch zu unangenehmen Situationen kommt, wollen wir die Betroffenen nicht allein lassen. Es wird ein Awarenessteam geben, das für alle sichtbar gekennzeichnet sein ist, jederzeit ansprechbar und in dringenden Fällen telefonisch erreichbar. Ihr könnt euch an sie wenden und Unterstützung bekommen.

Zum Zurückziehen gibt es einen Ruheraum. Der Ruheraum ist im Bauwagen im Garten. Mit Hilfe der Ampel an der Tür kannst du anzeigen, dass der Raum besetzt ist und ob du allein sein willst oder andere hinzukommen dürfen.
Neben etwas Süßen und Trinken liegt die Telefonnummer einer Awarenessperson bereit, falls du Unterstützung willst.

* was für die Zeit der Aktionstage zählt, ist im Alltag genauso wichtig. Nimm Dir diese Worte bitte zu Herzen und vergesse sie nicht, wenn die Party vorbei ist

Links // eine kleine Auswahl an Infos, die lesenswert und interessant zum Thema Awareness, Respekt und Support sein können

„Was tun, wenn dir jemand sagt, dass du seine_ihre Grenzen überschritten hast“ | „What to Do When Someone Tells you that you violated their boundaries, made them feel uncomfortable, or committed assault“ | english
What to Do

Über Konsens im Umgang miteinander | „Learning Good Consent“ | english
Learning Good Consent

Support Zine | english
Support

trans*respekt | dansk | français | español | english | deutsch
trans*respekt

Unterstützung für Betroffene von sexualisierter Gewalt und Supporter_innen (Hefte „Aufbruch“, „Wegbegleitung“, „Kompass“) | deutsch
unterstuetzerinneninfo

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Triggerwarning // in some events, sensitive topics, which may lead to a strong emotional load (for example, crossing boundaries) are addressed. Take care of yourselves.

Respect // Awareness
the days of action *gesellschaft_macht_identität* (*society_power_identity*) should become open and pleasant for as many people as possible. It also means an encounter of people with most different expiriences and of different behaviour. People who define, perceive themselves and move in different ways. People who enjoy privileges and advantages and/or experience discrimination and exclusion of different types.
We live, grew up and were socialized, for the most part, in a society that creates and implements categories and norms. Norms, which say what is „normal“, are not anything else as a chest of drawers, which produces unjustified classifications, assessments, and restrictions on one’s actions. Stereotyped thinking results in the words and actions which can hurt other people. Also, in spaces, which claim to overcome the „drawers“, to be open and critical, it can come to crossing boundaries.

We wish recpectfull and sensitive contact with each other: be careful about your boundaries and of those of other people!
What feels ok for you, may be perceived by another person as unpleasant. Bodily contact, domineering speech behaviour, open und detailed talks about certain issues, dancing in a room and so forcing others out, unwished questions, gazing, sitting or standing in front of smaller people, obscuring the view for them, are some possible examples. There are many ways to care about each other and be thoughtful. It’s better to ask one more time than to hurt someone.
Boundary crossing, respectless or inhuman behaviour won‘t be tolerated. Who behaves like shit, must go.

If still, it comes to unpleasant situations, we don‘t want to leave the people concerned alone.There will be an awarenessteam, which is marked in a way, visible for everyone, and approachable at any time and available per telephone in urgent cases. You could turn to them and get support.

For the case, if you feel like staying alone, there is a room for rest // safer space. This room is in the construction trailer in the garden. With the lights on the door, you can show that the room is occupied, and if you want to be alone, or others may join you.
Near the sweeties and drinks, there lies the telephone number of an awareness person, in case you want support.

* what matters for the days of action, is as important in daily life. Take these words to heart and don‘t forget them, when the party is over.

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